Startseite

Seit den Anfängen im alten Saarbrücken sind mittlerweile 150 Jahre vergangen und das Ladengeschäft der Metzgerei Schröder hat sich zu einem modernen Unternehmen der Fleischwarenbranche entwickelt. Dabei musste das Familienunternehmen auch schwere Zeiten überstehen: zwei Weltkriege, dazwischen die Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre, die Wechsel vom Saargebiet über das Deutsche Reich und den zeitweisen Anschluss an Frankreich bis zur Integration in die Bundesrepublik Deutschland.

Während der gesamten Zeit war Schröder Fleischwaren ein fester Bestandteil des saarländischen Lebens und vor allem der "Schröder Lyoner" ist seit Generationen Inbegriff heimatlicher Gastlichkeit.

Auch das Jahrhunderthochwasser im Dezember 1993 konnte Schröder Fleischwaren meistern, obwohl Produktions- und Lagerräume tagelang bis zu einem Meter unter Wasser standen. Durch eine gemeinsame Anstrengung von Eigentümern, Geschäftsführung und allen Mitarbeitern konnten die Hochwasserschäden beseitigt und die Produktion nach kurzer Unterbrechung wieder aufgenommen werden.

Insbesondere unter der jahrzehntelangen Leitung des im Mai 2008 verstorbenen Hauptgesellschafters Otto Schröder hat sich das Unternehmen zu einer der bedeutendsten Fleischwarenfabriken Deutschlands entwickelt. Der Aufbruch in die neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung 1990 und Erschließung des französischen Marktes durch die Übernahme der Firma Jeca waren Meilensteine der Entwicklung unter der Leitung von Otto Schröder.

Heute wird das saarländische Traditionsunternehmen von der sechsten Generation der Familie Schröder geführt und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter am Standort Saarbrücken sowie in den Filialen im Saarland und in Rheinland-Pfalz.