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Eine regionale Spezialität ist Dürrfleisch, das fester Bestandteil der meisten saarländischen Gerichte ist. Für viele Bergmannsfamilien war Schinken in früherer Zeit ein fast unerschwinglicher Luxus, der nur an hohen Feiertagen auf den Tisch kam. Andererseits hatten die Bergleute durch ihre schwere körperliche Arbeit einen hohen Kalorienbedarf und waren auf kräftige Speisen angewiesen. 

Deshalb trat das Dürrfleisch in den saarländischen Küchen an die Stelle des teuren Schinkens. Dürrfleisch ist Schweinebauch, das nach der klassischen Art der Schinkenherstellung gesalzen, gepökelt und geraucht wird. Dürrfleisch bildet die Grundlage der Rahmsauce, und verleiht vielen saarländischen Gerichten den typisch deftigen Geschmack.