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Die Pâté (Pastete) gehört zu Frankreich wie der Eifelturm und wie die Lyoner zum Saarland. Bei vielen Gelegenheiten, vor allem zu Festtagen, gehört bei unseren französischen Nachbarn eine Scheibe Pâté auf jeden Vorspeisenteller. Die Auswahl ist riesengroß: die Zahl verschiedener Pâtés in den Theken französischer Supermärkte entspricht dem Angebot an Salamisorten hierzulande. Während Pâté in vielen Regionen Deutschlands bisher eher unbekannt ist, werden die französischen Pasteten von vielen Saarländern als Delikatesse geschätzt. In den letzten zehn Jahren hat die Nachfrage für hochwertige Pâtés kontinuierlich zugenommen. 

An dieser Entwicklung hat Schröder Fleischwaren einen nicht unerheblichen Anteil. Die Firma Jeca im französischen Forbach ist ein Tochterunternehmen von Schröder und auf Pâté und andere Delikatessen spezialisiert. Produkte von Jeca gehören seit Jahren zum Sortiment von Schröder und werden über unseren Großhandel, den Frischdienst und die Filialen vertrieben. 

Pasteten besitzen eine lange Geschichte, die bis in die vorchristliche Zeit zurück reicht. Für die Vorläufer unserer heutigen Pasteten wurden kleine Fleischstücke oder Reste mit Gewürzen vermischt und gegart. Dadurch bot sich eine Möglichkeit, Fleisch zusammen mit Gewürzen zu verarbeiten und durch Garen für einige Zeit haltbar zu machen. Ab dem Mittelalter gehören Pasteten zur französischen Küche und gehörten in der Renaissance zu den Menüs des Adels und des Klerus. Bereits damals genossen die Gänseleberpastete aus Straßburg und die Entenpastete aus Amiens einen legendären Ruf und waren selbst nach Maßstäben des Adels teure Lebensmittel. Mit der französischen Revolution verschwand das Zunftrecht und damit auch die Beschränkung, dass Pâtés nur von wenigen "Charcutiers" hergestellt werden durfte. Seit dieser Zeit haben Pasteten in jeder Form einen Stammplatz auf dem Speisezettel der Franzosen.