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Schröders Schinkenspeck ist mild geräuchert, doch was bedeutet Räuchern? Unseren Vorfahren diente das Räuchern von Fleischstücken zur Haltbarmachung, denn Konservierungsstoffe gab es früher nicht. So konnten Vorräte für die Wintermonate angelegt werden, denn Fleisch war bis ins späte Mittelalter während der Wintermonate Mangelware.

Aus dem Räuchern zur Haltbarmachung wurde schnell eine Kunst für Feinschmecker als man erkannte, dass Räuchern den Fleischstücken eine zusätzliche, besonders feine Geschmacksnote verleiht. Während früher über offenen Feuerstellen oder über dem Ofen in einer Zimmerecke geräuchert wurde, setzt man heute moderne Rauchanlagen und Räucherverfahren ein. Für Schröders Schinkenspeck wird das Fleisch aus der frischen Schweinehüfte erst zugeschnitten, dann mit Salz und Gewürzen trocken gepökelt und schließlich in der Rauchanlage langsam über glimmendem Buchenholz geräuchert.

Mit dem Räuchern geht eine Trocknung einher; während der vielen Stunden im Rauch sinkt der Wassergehalt des Schinkenspecks nochmals deutlich. Nebenbei werden durch das Räuchern konservierende Effekte erzielt: die Oberfläche des Rauchguts erfährt eine Härtung, wodurch das Eindringen von Bakterien stark erschwert wird. Außerdem wirken viele im Rauch enthaltenen chemischen Verbindungen antimikrobiel.

Durch den konservierenden Effekt des Räucherns kann der Salzgehalt bei Schröder Schinkenspeck im Verhältnis zu anderen Rohschinken niedrig gehalten werden - das Ergebnis ist ein milder und dennoch höchst aromatischer Schinken. Feinschmecker schätzen Schröders in Saarbrücken handwerklich hergestellten Schinkenspeck als feinen Brotbelag. Schinkenspeck ist unverzichtbar auf dem Jausenbrett und verleiht Pasta und Pizza einen unverkennbaren, lecker-würzigen Geschmack.