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 "Mettwurst" kennt jeder, aber hinter diesem Begriff können sich völlig unterschiedliche Wurstsorten verbergen. Selbst die Herkunft des Namens ist nicht geklärt. Manchmal wird er in Zusammenhang mit dem Niederdeutschen gebracht, wo "Metworst" ein Oberbegriff für gehacktes Fleisch ist. Andere verweisen auf das lateinische Wort "mattea" mit dem fein zerkleinertes und mit Kräutern gewürztes Fleisch gemeint ist.

Auch in verschiedenen Regionen Deutschlands wird der Begriff "Mettwurst" sehr unterschiedlich verwendet. In der Eifel ist Mettwurst ein Synonym für beinahe jede grobe oder mittelgrobe Wurst - die Spanne reicht von roten Grillwürsten bis zur Salami. Dazu kommen viele regionale Spezialitäten, wie die "Hamburger Aalrauchmettwurst", die "Pommersche Mettwurst" oder die schnittfeste Knoblauchwurst, die sich besonders in Berlin großer Beliebtheit erfreut.

Um die Entstehungsgeschichte der Braunschweiger Mettwurst ranken sich einige Mythen und Anekdoten. Ein Metzgerlehrling sollte einst die Wurst erfunden haben, um damit das Mädchen seiner Träume für sich zu gewinnen. Ob der junge Metzger damit erfolgreich war, ist nicht sicher – sicher ist hingegen, dass die Braunschweiger bei Schröder auch heute noch mit Liebe hergestellt wird…